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Auf dem rechten Weg durchs Buchfinkental

erschienen am 26.08.2010
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| Bürgermeister Wernard, Bauhofleiter Blaschke und Uwe Hartmann vom Naturpark an der Tafel am Usinger Bahnhof. |
Neue Info-Tafeln an den Bahnhöfen und entlang der Taunusbahn geben Wanderern eine bessere Orientierung
Wandertafeln entlang der Taunusbahnstrecke sollen Wanderer auf die markierten Wege in Wäldern und Fluren in der Region leiten. Ein Dutzend dieser Tafeln hat der Naturpark Hochtaunus entlang der Taunusbahn an den Bahnhöfen von Brandoberndorf bis zur Station Saalburg aufgestellt. Am Usinger Bahnhof präsentierte Uwe Hartmann vom Naturpark die Info-Tafeln Bürgermeister Steffen Wernard und Bauhofsleiter Sven Blaschke.
Nahe den Bahnhofsuhren befinden sich auch die farbenfrohen Tafeln. Sie sind aus einem Material, das schlagfest und abwaschbar ist.
Die neuen Wanderrouten führen meist auf Taunusklubwegen. Unter dem Motto „Wandern entlang der Taunusbahn" gibt es Falzblätter mit Vorschlägen im nördlichen und im südlichen Bereich der Bahnlinie. Insgesamt sieben Vorschläge beinhaltet das Faltblatt. Im Flyer beschrieben sind zudem Sehenswürdigkeiten, die ortsnah einbezogen werden können.
Erste Wandertafeln wurden im Juni zum Zeitpunkt des Taunuswandertages in Usingen aufgestellt. Die Kosten für eine Info-Tafel belaufen sich auf rund 300 Euro - und die hat die Stadt Usingen für die, die am Usinger Bahnhof steht übernommen. Eine weitere Tafe,l so Bürgermeister Wernard, soll noch am Busbahnhof am Neuen Marktplatz ihren Platz finden.
Reichhaltig ist das Angebot an Wandervorschlägen, das alleine rund um Usingen unterbreitet wird. Da ist der mit dem Zeichen der Libelle neu kreierte Weg von 18 Kilometern Länge, der am Grünwiesenweiher vorbei, über Merzhausen und Wilhelmsdorf sowie den Hattsteinweiher zurück nach Usingen führt. Da gibt es den gekennzeichneten Wildschweinweg, der durch die Stadt an der Schlappmühle vorbei Richtung Westerfeld zurück nach Usingen führt. Rundwanderwege werden in Richtung Eschbach und rund um den Hattsteinweiher angeboten. Sie sind mit den Markierungen Hase, Eichenblatt und Rehbock ausgeschildert und führen über eine Länge von vier bis sechs Kilometer. Stadt und Naturpark hoffen, dass mit den Wandertafeln Wanderfreunde aus dem Rhein-Main-Gebiet unkompliziert und informativ den richtigen Einstieg in das vielseitige Wanderwegenetz im Buchfinkenland finden.
eingetragen am: 31.08.2010
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Hier entsteht das Taunus - Infozentrum

erschienen am 22.07.2010
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Nur gut zwei Monate nach dem ersten Spatenstich wurde gestern die Grundsteinlegung für das Taunus-Informationszentrum an der Hohemark in Oberursel gefeiert. Landrat Ulrich Krebs (CDU, Mitte) füllte gemeinsam mit Kindern der Ferienspiele Dornholzhausen eine Kupferrolle mit Münzen, einer aktuellen Tageszeitung sowie der Urkunde zur Grundsteinlegung und versenkte sie im Boden. Die Kinder hatten auch ein Glückwunschschreiben verfasst, das mit in die Kupferrolle gelegt wurde. Mit dabei war auch Oberursels Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP, rechts).
Bereits im Juni 2011 und damit pünktlich zum Hessentag in Oberursel soll das 2,7 Millionen teure Infozentrum eröffnet werden. «Es wird das neue Anlaufziel für alle Bürger und Besucher des Taunus sowie der gesamten Rhein-Main-Region», zeigte sich Krebs überzeugt.
Auf knapp 1600 Quadratmetern bietet es Platz für die Tourist-Info, die gleich am Eingang geplant ist, Restauration, eine Naturraum-Erlebnisausstellung und ein Außengelände mit «grünem Klassenzimmer» im ersten Stock sowie für Werkstatt, Maschinenhalle und Verwaltung von Naturpark und Taunus-Touristik-Service. «Wir bieten sogar eine Verleihstation mit Elektrofahrrädern und geführte Touren an, um unsere Besucher mit der abwechslungsreichen Taunusregion vertraut zu machen», fügte der Landrat hinzu.
eingetragen am: 05.08.2010
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Zugangsportal, Infopunkt und grünes Klassenzimmer

erschienen am 22.07.2010
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| Bei der Grundsteinlegung halfen die Kinder Landrat Ulrich Krebs und Dietmar Rosentreter |
Grundsteinlegung für das Taunus InformationsZentrum an der Hohemark in Oberursel
„Welcher ist der höchste Berg im Taunus?" „Wo waren die Römer?" Mit einer kleinen Fragestunde begann Landrat Ulrich Krebs die Grundsteinlegung des neuen Taunus Informations Zentrums an der Hohemark. Gefragt waren Kinder der Ferienspielgruppe Bad Homburg- Dornholzhausen.
Zusammen mit Krebs, der auch Vorsitzender des Naturparks Hochtaunus ist, und Oberursels Erstem Stadtrat Dieter Rosentreter versenkten sie die kupferne Kapsel im Grundstein des neuen Gebäudes. Doch bevor es soweit war, gab's eine lebhafte Diskussion mit den Kleinen, die auch mit ihren Wünschen nicht hinter dem Berg hielten. „Was fehlt?", hatte Krebs gefragt, und ganz oben auf der Liste standen ein richtiger Strand und eine Sommerrodelbahn!
„Sechzig Prozent der Besucher unseres Naturparks kommen über die Hohemark in den Taunus, so war es folgerichtig, das neue Besucherzentrum hier, genau gegenüber der Endstation der U3 zu bauen", sSo Krebs. Der erste Spatenstich war am 10. Mai gewesen (der UA berichtete) und mit den Bauarbeiten liegt man voll im Zeitplan: „Wir planen die Fertigstellung für April 2011, rechtzeitig zum Hessentag in Oberursel", sagte Projektleiter Klaus Dehler. Gekommen waren als Vertreter der Kirdorfer Architekten von k.r.e@team Florian Titz, von der Taunus Touristik Service (TTS) Geschäftsführerin Daniela Pompe mit Mitarbeiterin Verena Kurz und Melanie Niederhäuser. Niederhäuser ist im Beteiligungsmanagement des Hochtaunuskreises für die Betreuung der ausgelagerten Gesellschaften zuständig.
2,7 Millionen Euro Investitionssumme, 1591 Quadratmeter auf zwei Geschossen mit Teilunterkellerung - das sind die Eckdaten des umweltverträglichen, markant gefalteten Baues. So besteht ein Teil der Außenfassade aus Holzlamellen; auf großflächige Fenster wurde verzichtet und wie eine „Skulptur" soll sich das Zentrum inmitten der Natur präsentieren. Neben der Information künftiger Besucherströme hat das Haus aber auch noch andere Funktionen: „Die TTS wird komplett hier einziehen, ebenso die Geschäftsstelle des Naturparks sowie deren Werkstätten, die momentan in der Deponie Brandholz arbeiten", so Dehler. Aber auch ein 200 Quadratmeter großer Ausstellungsbereich über Region und Natur, eine 80 Quadratmeter große Restauration sowie draußen ein „grünes Klassenzimmer" gehören mit dazu. „Außerdem werden wir Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs ausleihen". Ein Angebot, von dem Krebs persönlich Gebrauch machen will.
Die eigentliche Grundsteinlegung blieb den Kindern überlassen. Vorher durften sie noch einmal in die Kupferkapsel blicken, in der sich eine Tageszeitung, Urkunden, Geldmünzen und ein Glückwunschschreiben aller Kinder befanden. Fachmännisch mauerten die Kleinen anschließend mit Kelle und Speis diese Zeitkapsel ein und Krebs erinnerte daran, wie interessant es gewesen war, als man die 100 Jahre alte Kapsel der Saalburg öffnete und längst Vergessenes aus der Kaiserzeit zutage förderte.
Im Juni 2011 wird Eröffnung sein und dieses Zentrum soll „das" neue Anlaufziel für alle Besucher des Taunus, sowie der gesamten Rhein-Main Region werden.
eingetragen am: 05.08.2010
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Servus, schöner Taunus

erschienen am 06.07.2010
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| Silke Kettner |
Geschäftsführerin Silke Kettner verabschiedet sich aus dem Naturpark Hochtaunus - Gespräche über Nachfolge laufen
Von Nadine Klein
Den Online-Wanderführer hat die scheidende Naturpark-Geschäftsführerin Silke Kettner zu ihrem Bedauern nicht mehr fertigstellen können. Doch die Liste der Projekte, die die mit vielen Ideen angetretene 31-Jährige umgesetzt hat, ist dennoch bemerkenswert.
Hochtaunus. Nur knapp drei Jahre war Silke Kettner Geschäftsführerin des Naturparks Hochtaunus, und dennoch fällt ihr der Abschied schwer. Wie berichtet beendet die 31-Jährige ihre Arbeit im Taunus aus privaten Gründen. Da ihr Mann beruflich nach Bayern geht, wird auch sie künftig dort bei den Bayerischen Staatsforsten tätig sein. In dieser Woche stehe der Umzug nach Augsburg an, erzählt sie.
Am Freitag war die Diplom-Forstingenieurin zum letzten Mal in ihrem Büro in der Naturpark-Geschäftsstelle auf der Deponie Brandholz, am Sonntag führte sie noch einmal eine Familienwanderung. Familien etwas zu bieten - das lag ihr ganz besonders am Herzen, wie sie zum Abschied noch einmal betont. Und so hofft sie, dass dies weitergeführt wird. Dabei sind es bei weitem nicht nur Wanderungen, die sie neu ins Programm genommen hat. Vom GPS-Seminar über ein Vater-Kind-Wochenende bis zu Wald-Erlebnis-Ferien hat sie das Veranstaltungsprogramm des Naturparks, das aber auch weiterhin die klassischen Touren beinhaltet, enorm ausgebaut.
Ein Projekt, das sie noch einmal besonders hervorhebt, ist der Waldlehrpfad in Bremthal, der im Sommer vergangenen Jahres eröffnet wurde - ein Pfad mit Erlebnischarakter. Während sie bei dessen Einweihung natürlich dabei war, wird sie bei der Eröffnung des Taunus-Informationszentrums an der Hohemark, die für kommendes Jahr geplant ist, nicht mehr zugegen sein - zumindest nicht in offizieller Funktion. An die Hohemark wird dann auch die Naturpark-Geschäftsstelle verlegt, und der Naturpark präsentiert sich «in multimedialer Form». Auch dieses Projekt hat sie forciert. Und ganz sicher werde sie sich das Infozentrum mal anschauen.
Bedauerlich findet sie auch, dass sie den Online-Wanderführer nicht mehr abschließen konnte - die Printausgabe war bereits im vergangenen Jahr im Societäts-Verlag erschienen («Wandern im Taunus» von TZ-Redakteur Stefan Jung). Vermissen wird sie nicht nur die weitere Arbeit an diesen Projekten, sondern auch den Blick auf den Taunuskamm, wenn man sich dem Mittelgebirge nähert: «Das ist schon einmalig.» Doch noch mehr als dies werde sie ihr Team vermissen, mit dem sie super zusammengearbeitet habe. Und so lautet ihre Botschaft an einen Nachfolger denn auch: «Auf die Leute hier kann man vertrauen!»
Wer künftig die Geschäfte des Naturparks führen wird, dürfte schon in Kürze feststehen. Der Naturpark und Hessen Forst hatten die Stelle gemeinsam ausgeschrieben, erläutert Kreis-Sprecherin Simone Klamt. Derzeit würden bereits Gespräche geführt, wer die Stelle bekommen soll. Mit einem Ergebnis sei in den nächsten Wochen zu rechnen.Bis dahinhat der langjährige Naturpark-Mitarbeiter Uwe Hartmann noch die Stellvertretung.
eingetragen am: 13.07.2010
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